Vereinsfahrt Jung und Alt zum Gobenowsee 2010

Am Freitag, den 16. Juni wollten wir uns um 16:00 Uhr an der Mühle treffen. Das Fußballspiel Deutschland – Serbien war verloren und alle waren pünktlich (Bus Moni 16:04 Uhr). Stefan war schon auf dem Campingplatz. Nach rund 1,5 stündiger Fahrt waren wir am Gobenowsee angekommen. Stefan hatte inzwischen das Küchenzelt allein aufgestellt. Familie Roller bauten auch schon ihre Zelte auf. Die anderen suchten sich jetzt ihren Platz für das Zelt. Tische und Bänke wurden aufgestellt, der Kühlschrank angeschlossen und auch der Kocher. Es dauerte nicht lange und schon bald konnten die Ersten das Abendessen genießen. Die Alten spielten Holzklötzchen umwerfen. Später spielten auch ein paar Junge mit. Die Damen wurden von den Herren geschlagen.

Samstagfrüh weckten uns (4) ein paar Regentropfen. Die anderen kamen nicht aus ihren Schlafsäcken. Irgendwie wurden dann alle einmal mit dem Frühstück und dem Abwaschen fertig. Beim Boote fertigmachen fehlte dem einen und anderen doch glatt die Spritzdecke. Der Himmel war bewölkt. Der Wind blies etwas kräftig und auf dem See tanzten die Wellen. So hörte man vereinzelt: Da fahre ich nicht mit, ich bleibe hier. Mit gut zureden fuhren wir dann in Richtung Dosedower Bek um unsere Rätzseerunde zu paddeln. Im Dosedower Bek war der Wind kaum zu spüren. Den Rätzsee fuhren wir windmäßig in die falsche Richtung. Auf dem Rastplatz an der Fleether Mühle machten wir traditionell unsere Pause. In diesem Jahr bei kühlem aber trockenem Wetter mit Sonnenschein. Die Gaststätte konnte diesmal sogar von einigen von uns profitieren. Das war nicht immer so. Das Umtragen lief wie ein Uhrwerk. An der Schleuse Diemitz war erst einmal warten angesagt. Till musste mal und er konnte aussteigen. Nur schauten jetzt 20 Augenpaare auf ihn und nun musste er nicht mehr. Nun endlich auf dem Labussee fuhren wir mit dem Wind. Durch das Dollbek mit den Seerosen und den mit Gesichtern bemalten Baumscheiben gings zurück zum Campingplatz. Es waren alle vom Wasser und in den Zelten zum Umziehen, da kam der erste Regenschauer über uns her. Auch der ging vorbei. So konnten wir dann Heidi`s Rhabarberkuchen in der Sonne sitzend genießen. Die Zeit bis zum Grillen verging recht schnell. Kurze Huschen sorgten für schnelle Rückzüge ins Küchenzelt. Ein neuer Gasgrill kam hier zum Einsatz. Das Grillfleisch war schnell fertig. Was danach kam dauerte länger. Der Abend hätte so schön sein können. Jeder „Alte“ hatte einen „Jungen“ als Betreuer und ein dutzend kleine Beißfliegen, da half auch kein Autan mehr. So wurde der Abend nicht sehr lang. Man zog sich in sein Zelt oder Wohnmobil zurück. Die Jungen hatten Quasselwasser und die Alten wohl Schlafwasser zu sich genommen.

Es wurde Sonntagmorgen und kein „Jung“ kam. Als die letzten dann endlich aus ihren Zelten krabbelten waren die Brötchen fast alle. Vor dem Paddeln mußten wir unsere Zelte abbauen. Nur das Küchenzelt blieb noch stehen. Hier konnten dann die Taschen und Zeltsachen abgelegt werden. Zum Klenzesee sollte es heute gehen. Am Ende befindet sich ein großes Seerosenfeld. Dann paddelten wieder zurück am Zeltplatz vorbei zur Badestelle am Labussee. Aber die Hälfte der Mitfahrer schwächelten und wollten bei der Rückfahrt am Campingplatz bleiben. Als wir vom Labussee zurückkamen, wurde das Küchenzelt abgebaut und die Boote aufgeladen. Inzwischen war auch das zweite Blech Rhabarberkuchen aufgegessen. Jetzt noch ein Gruppenfoto und dann - endlich - konnten wir zum Eis essen aufbrechen. Die Rückfahrt zum Verein verlief problemlos. Hier mußten wir die Boote abladen und auf die Bootshäuser verteilen. Die neunte Fahrt mit 10 „Jung“ und 12 „Alt“ war zu Ende. Dank der fleißigen Helfer.

 

Helmut

 

     

     

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